Die Jury umfasst drei Mitglieder:

 

Philippe Bach

Philippe Bach

wurde 1974 in Saanen, Schweiz, geboren. Philippe Bach gewann zahlreiche Auszeichnungen, u. a. erste Preise am Schweizerischen Dirigentenwettbewerb (1996) und am „International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition“ (2006). Er ist seit 2011 Generalmusikdirektor der traditionsreichen Meininger Hofkapelle und des Meininger Staatstheaters und seit 2016 Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden.

Daneben ist er seit 2012 auch Chefdirigent vom Berner Kammerorchester. Als Gast leitete Philippe Bach u.a. Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Tonhalleorchester Zürich, dem Basler Sinfonieorchester, dem Orchestre de chambre de Lausanne, dem Berner Sinfonieorchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Kammerphilharmonie Pardubice, der Jenaer Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Stettin und dem Royal Scottish National Orchestra.

Carlo Balmelli

Carlo Balmelli

Der 1969 geborene Tessiner erlangt am Konservatorium in Bern in der Klasse von Prof. Branimir Slokar 1991 das Lehrdiplom für Posaune und zwei Jahre später den „Höheren Studienausweis“. Am gleichen Konservatorium beginnt er 1990 die Ausbildung zum Kappelmeister in der Klasse von Dr. Ewald Körner und besucht gleichzeitig weiterführende Studien bei Horst Stein in Basel, Ralf Weikert in Zürich und Gustav Kuhn in Mailand. Als Blasmusikdirigent ist Carlo Balmelli in seinem Heimatkanton Tessin schon seit 1988 tätig. 1991 Gründer und Chefdirigent des Orchestra di Fiati della Svizzara Italiana. 1992 übernimmt er die Leitung der Stadtmusik Mendrisio, die er bis heute führt. Von 1997 bis 2004 dirigiert er die Brass Band Berner Oberland. Seit 2003 ist er der musikalische Leiter der Musikgesellschaft Konkordia Egerkingen und seit 2005 der Stadtharmonie Zürich Oerlikon-Seebach.

Carlo Balmelli engagiert sich daneben in der Nachwuchsförderung, sei dies als Leiter des Nationalen Jugendblasorchesters (1995-1997), als Musikschulleiter der Musikschule des Conservatorio della Svizzera italiana oder als Lehrer an verschiedenen Musikschulen im Tessin.

Als hoch geschätzter Experte war er zudem von 2001 bis 2004 Mitglied des Vorstands WASBE Schweiz und von 1998 bis 2019 war er Mitglied der Musikkommission des Schweizer Blasmusikverbandes. 

Er ist Mitinhaber und Arrangeur für Blasorchester und Brass Band von SYMPHONIC WORKS GmbH (www.symphonicworks.ch).

Carlo Balmelli ist zudem begehrter Gastdirigent (Blasorchester Aulos, Orchestre d’Harmonie de Friburg,Oberwalliser Blasorchester, Stadtmusik Zürich, Jugend Brass Band Forum Ostschweiz, Jugend Brass Band Graubünden, Jugendblasorchester der Zürcher Blasmusikverband, Blasorchesterwoche.ch, Civica Orchestra di Fiati di Milano), Brass Band Michelsamt und die Symphonisches Blasorchester Schweizer Armeespiel.

Jan de Haan

Jan de Haan

wurde  im friesischen Warns (Niederlande) geboren. In den Jahren 1969 bis 1973 studierte er Musikpädagogik, Posaune und Klavier an der Musikpädagogischen Akademie in Leeuwarden. Am Utrechter Konservatorium erwarb er 1976 bei Henk van Lijnschooten sein Abschluss-Diplom in der Kunst des Dirigierens.

Er leitete als Gastdirigent zahlreiche Orchester und bereiste mit ihnen nahezu alle westeuropäischen Länder, die Vereinigten Staaten, den Iran und Japan. Bekannte Orchester, wie das Tokyo Kosei Wind Orchestra, die Desford Colliery Brass Band, die Brighouse and Rastrick Brass Band, alle vier niederländischen Militärblasorchester, das Frysk Orkest (Friesisches Orchester), das Radio Blazerensemble (Radio-Bläserensemble der Niederlande) sowie das Nationale Jugend-Fanfareorchester der Niederlande standen bereits unter seiner Leitung. Von 1978 bis 1989 war Jan de Haan außerdem Dirigent, Komponist und Arrangeur beim Rundfunk und Fernsehen der Niederlande. Darüber hinaus arbeitete er einige Jahre lang als Dozent für Direktion an der Musikpädagogischen Akademie in Leeuwarden.

Neben seinen Aktivitäten als Gastdirigent, Komponist und internationalem Jurymitglied war Jan de Haan beim Musikverlag De Haske tätig. Er gründete den Verlag im Jahr 1983 und verkaufte seine Anteile später, um sich wieder voll und ganz dem Komponieren, Arrangieren und Dirigieren widmen zu können.

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